Sie wohnen ausserhalb der Schweiz? Für Bestellungen und Fragen wenden Sie sich bitte an die jeweilige Vertretung:


Europa         Nord/Mittelamerika         Südamerika         Asien         Australien         Direktvertrieb und Partysystem

Malve (Malva sylvestris)

Als Heilpflanze war die Malve schon vor über 5000 Jahren bei den Chinesen hoch geschätzt. Ihre schleimlösenden und reizmildernden Eigenschaften beruhigten schon damals Mund- und Rachenentzündungen, Bronchitis aber auch Hautentzündungen und Ekzeme. Heutzutage wird Malve vor allem als Tee angeboten, aber weniger als wertvolles Heilmittel. Zu unrecht.

Herkunft

Die Malve gehört zur Familie der Malvengewächse und ist traditionell in Europa und Asien beheimatet. Mehr als tausend Arten sind auf der Welt verbreitet. Auch hierzulande entdeckt man die Malven Pflanzen in vielen Naturgärten und an sonnigen Wiesenrändern und Hügeln. Sie bestechen mit ihren rosafarbenen Blüten und den charakteristischen dunklen Streifen an der Basis. Als Heilpflanze gilt vor allem die Wilde Malve (Malva sylvestris).

Verwendete Pflanzenteile

Die naturmedizinisch wertvollen Inhaltsstoffe werden aus den Malvenblüten gewonnen. Malven sind reich an reizlindernden Schleim- und Gerbstoffen sowie ätherischen Ölen. Der Pflanzenfarbstoff ist bekannt für seine antibakterielle Wirkung.

Verwendung und Wirkung Malve (Malva sylvestris)?

Der sehr hohe Schleimgehalt der Wilden Malve ist unersetzlich in der Pflanzenheilkunde. Diese Schleimstoffe wirken reizlindernd, denn sie legen sich wie ein Schutzfilm auf wunde und entzündete Schleimhäute, was gerade bei Hals- und Rachenentzündungen besonders nützlich ist. Mit Hilfe der Malve heilen entzündete und gereizte Schleimhäute schneller ab und akute Schmerzen werden rasch gelindert. Auch bei Atemwegserkrankungen wie Husten, Heiserkeit und Halsschmerzen überzeugt die Wilde Malve. Aus den Blüten und Blättern wird ein Tee zubereitet, den man entweder trinkt oder zum Gurgeln verwendet wenn man von einer schmerzhaften Rachenentzündung geplagt wird.

Die heilsame Wirkung wussten schon die Römer zu schätzen. Sie kochten die Malven zusammen mit Öl, Salz und Honig auf. Sie nannten das "omnimorbium", was so viel bedeutet wie „heilsam gegen alle Krankheiten“. Die reizlindernde, entzündungshemmende Wirkung kann auch bei Hautirritationen Wunder wirken. Auch hier wirken die Schleim- und Gerbstoffe besonders beruhigend, adstringierend und feuchtigkeitsspendend. Gerade empfindliche, trockene Haut schätzt diese Eigenschaften ganz besonders.




Übersicht