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Wallwurz (Symhytum Officinale)

Früher wurde Wallwurz, auch Beinwell genannt, zur Heilung von Knochenbrüchen verordnet. Heutzutage gilt diese „Erste-Hilfe-Heilpflanze“ als wahres Wundermittel bei stumpfen Verletzungen. Einer klinischen Studie der Universität Köln zufolge, besitzen Salben mit Wallwurz-Extrakt eine tendenziell bessere Wirksamkeit und Verträglichkeit, als Präparate mit dem chemisch-synthetischen Wirkstoff „Diclofenac“, einem häufig eingesetzten nicht-steroidalen Antirheumatikum.

Herkunft

Beinwell gehört zur Familie der Borretschgewächse und wächst in Europa und Asien in den gemäßigten Zonen. In freier Natur ist Beinwell an Bachufern oder auf Streuwiesen zu finden.

Verwendete Pflanzenteile

Die hochwirksamen Inhaltsstoffe wie beispielsweise Allantoin sowie Gerb- und Schleimstoffe, werden aus den Blättern und Wurzeln gewonnen.

Verwendung und Wirkung Wallwurz (Symhytum Officinale)?

Schon der Name deutet auf die Wirkung hin, denn es wird im biologischen Sinn nach von „Wallen“ hergeleitet, was so viel wie „zusammenheilen“ bedeutet. Kein Wunder, dass diese Heilpflanze schon eine Jahrhunderte alte Tradition besitzt.

Wallwurz besitzt eine hervorragende abschwellende, entzündungshemmende und schmerzreduzierende Wirkung und wird vor allem bei Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates eingesetzt. So lindert diese Heilpflanze stumpfe Verletzungen wie Prellungen, Zerrungen und Verstauchungen sowie Knie- und Fussgelenksverletzungen. Wallwurz-Präparate werden deshalb vorzugsweise in der Sport- und Unfallmedizin eingesetzt und haben in klinischen Studien in Sachen schnelle Wirksamkeit und Verträglichkeit chemischen Antiphlogistika und Analgetika schon längst Rang und Namen abgelaufen.

Als Hauptkomponente des Beinwells gilt das Allantoin, das in der Pflanzenwelt relativ selten vorkommt. Es fördert das Abströmen von Zellflüssigkeit aus der Wunde und wirkt wundreinigend. Gemeinsam mit den Schleimstoffen fördert es die Zellerneuerung sowohl im Haut- als auch Knochengewebe. Auch Blutergüsse bilden sich besser zurück.

Salben oder Gele aus Wallwurz-Extrakt sind in der Regel frei von Nebenwirkungen und können deshalb bedenkenlos über einen längeren Zeitraum angewendet werden. Am besten das Beinwell-Präparat täglich einmal grosszügig auftragen, das behandelte Areal abdecken und anschliessend einen Stützverband anlegen.

Bei leichteren Prellungen, Zerrungen oder Blutergüssen können anstelle Salben auch Umschläge mit Beinwell-Tee Linderung verschaffen.



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